Zwischendurch mal ein kleines Filmchen gemacht mit einem Text von Emma Crebolder aus Maastricht:
Befreiung
Die Haare in einem Knoten fest geschnürt Wer macht sie wehend um ihren Kopf ach, sie streicht wehmütig glatt die Triebkraft den wilden Kranz wer hebt sie aus dem Haus wo sie die Kinder erwartet den Mann
während der Geschmack von Wind und Vögel einer fernen Nacht sie beschleicht hat sie ihre Bluse geöffnet (am Fenster) nun beschleicht sie große Wut
niemand der ihr etwas ansah später am Tag doch sie weiß dass sie morgen ihre Bluse ein stück weiter öffnen wird.
2011:
15.10. 2011 Mönchengladbach 20 Uhr (geändert wg. Fußballspiel) Theater im Nordpark (TiN), Am Nordpark 299
Stadtgarten - STUDIO22 Uhr Venloer Str. 40, 50672 Köln, www.stadtgarten.de, Hans-Böckler-Platz/Westbahnhof: DB, U 3, 4, 5; Friesenplatz: U 12, 15
Sharkfinsoup
Viola Kramer – Stimme und Elektronik Jeffrey Morgan – Sopransaxophon Matthias Kaiser – Geige und Elektronik Mike Goyvaerts – Perkussion Uli Phillipp – Kontrabass und Elektronik Konrad Döppert – Synthesizer und Einspielungen
Benannt hat sich dieses etwas andere Jazz-Kollektiv um Saxophonist Jeffrey Morgan nach einer chinesischen Spezialität, der Haifischflossen-Suppe. So ökologisch unkorrekt der Bandname ist, so nahrhaft für die Ohren ist immerhin das, was man in den Grenzbereichen zwischen Stille und Tonkaskaden, zwischen Klangfarbenflächen und skurrilen Sound-Impulsen entdeckt. Und bisweilen glaubt man sogar, einen Hund bellen zu hören .
04.09.2011: Wiedereröffnung des Klaus-Peter Schnüttger-Webs Museum in Köln www.simultanhalle.de Donnerstag 8. September 2011 19:00 Uhr Töne, Geräusche, Musik Das akustische Werk von KPSW Die Aachener Pianistin Viola Kramer wird einige Originalkompositionen von KPSW sowie Klavierstücke, die von KPSW beeinflusst sind, vortragen. Ulrich Tillmann stellt zwischen den Stücken Tondokumente aus der umfangreichen Sammlung des Museums vor. Mit freundlicher Unterstützung des KunstSalon e.V. Köln
Premiere "Xtra Large" am 24. März 2011 um 20 Uhr im Capitol in Eupen! - im Rahmen des "scenario Theaterfestivals" - 20:00 im Capitol Eupen, Neustraße 79, 4700 Eupen
Es ist eine sehr sehr schöne Arbeit geworden die ich zusammen mit Danny Gallo aus St. Vith erarbeitet habe! Für mich richtet sich das Stück nicht nur an Kinder und Jugendliche sondern an alle, die sich ihren inneren Ängsten gegenüber Veränderungen stellen wollen und die bereit sind, ihren Blick auf sich selbst und die Dinge zu verändern. Bereit sein für die Vielfalt des Lebens, so ist auch die Musik angelegt: provozierend neutönerisch, verspielt humoristisch, pubertär discothekisch. Wo steht man als Erwachsener? Was ist das: erwachsen zu werden, erwachsen zu sein? Gibt es zu diesen Fragen überhaupt Antworten?
Video-Kostprobe hier:
Difference, obesity, self-knowledge, feeling of our body, our skin and our soul ... expressed trough the dance, with humour, in grotesque way, and dramatic sometimes. The connecting thread of this play is the apple, symbol of sin, temptation, love and eroticism, but also symbol of play and joy of life ... it is the main concern of young people. Isn't it? Choreography: Irene Kalbusch Dance: Marie-Laure Flaux, Hiroshi Wakamatsu, Masami Sakurai Music: Viola Kramer, Dany Gallo
zukünftige Aufführungen und mehr Informationen hier: http://www.irenek.be/compagnie-de/kreationsprojekte/choreografien/Xtra_Large.php
Hier schon mal Hörproben aus der Arbeit für die Compagnie irène k .be zusammen mit Dany Gallo:
Anne Krickeberg – Cello, Stahlcello, Nyckelharpa, Viola da Gamba, Laptop, Zuspielungen; Joseph Suchy – : E-Gitarre, Live-Elektronik; Richard E. Bade – E-Bass, Keyboard, Motoren, Live-Elektronik, DJ; Marta Dotkus – Cembalo, Keyboard; Viola Kramer – E-Piano, Stimme, Laptop; Hannes Hölzl – Laptop / Sound-processing, Effekte; Echo Ho – Laptop / Sound-processing, Stimme, Effekte; Sven Schulz – Laptop, Saxophon; Michael Plewka – Elektrisches Rad, Laptop; Holger Mertin – Perkussion; Luis Negron – Videoanimationen
Musiker und Medienkünstler begegnen sich mit Cello, Schlagzeug, E-Gitarre, Cembalo, E-Piano, Laptop, Stahlcello und einem Elektrischen Rad. In einer Komposition von Anne Krickeberg bringen sie sehr persönliche Klangvisionen zum Ausdruck und erschaffen mit ungewöhnlichen Interfaces und Bildern eine neue Definition des Raumes. Klassik und Pop, digitales Experiment, Rockmusik und futuristische Soundscapes verschmelzen zu einem ungewöhnlichen Finale.
Neue Musikensemble Aachen spielt "Tradition 0911" von Viola Kramer in der Besetzung:
Catharina Marquet – Sopran Olaf Futyma – Flöten Regina Pastuszyk – Klarinetten Marta Lemanska – Violine Tom Morrison – Viola Mateusz Kwiatkowski – Violoncello Ludger Singer – Klavier Manou Liebert – Harfe
Die aktuelle Hörprobe ist die Strophe 4 des buddhistischen Gebetes der Komposition Tradition 0911.
Neue Musik die fasziniert, überrascht und berührt steht auf dem Programm dieses Konzertes. Mit Werken von Komponistinnen aus NRW bietet das Neue Musik Ensemble Aachen ein Hörerlebnis mit unterschiedlicher Klang- und Form-Ästhetik unserer Zeit. Neben Stücken mit Bezug zu Tradition und Tonlität, erklingen auch Kompositionen die alles Erwartete vermeiden oder aussereuropäische Einflüsse verarbeiten; ebenso werden elektronische Medien eingesetzt. Als Inspirationsquellen dieser Musik dienen sowohl situative Erlebnisse, als auch Gedichte, Gebete und Stimmungsbilder. Seit 2003 besteht das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC). Es ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und präsentiert spannende und spektakuläre Konzerte. Alle acht Mitglieder des Ensembles verbindet das Ziel, mit engagierten und überzeugenden Interpretationen Zeitgenössischer Musik ein breites Publikum zu erreichen. Auch die veranstaltende Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. setzt sich seit mehr als 20 Jahren für niveauvolle und aussergewöhnliche Musikerlebnisse in Aachen ein. Das NMEAC präsentiert in diesem Konzert Kompositionen von Viola Kramer, Joanna Stepalska-Spix, Shoko Shida, Yasuko Yamaguchi und Khadija Zeynalova: Ein Gipfeltreffen von Komponistinnen, Interpreten und Menschen, die Neue Musik unterstützen und fördern.
Das Konzert wird gefördert von Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein –Westfalen durch den Landesmusikrat NRW.
Spiegel im Spiegel mit Natalia Murariu (Körper) und Viola Kramer (Musik)
Der Narr ist tot. Es lebe die Kunst. Sie kleidet sich nun bunt und auffällig und gebärdet sich wie ein Tor. Unterhaltend, belustigend - und doch untergründig den flirrenden Facettenspiegel hochhaltend in dem man prismatisch gebrochene Wahrheiten sieht: die Wahrheit setzt sich aus vielen verschiedenen Wahrheiten zusammen, und jede Facette ist ein Teil des Ganzen und in sich genau so wahr wie ihr Gegenteil. Was sieht man im Spiegel? Sich selbst. Seine eigene Wahrheit. Seine eigene Weltsicht. Doch ist das wahr? Die Welt im Spiegel ist spiegelverkehrt. Verdreht. Seitenverkehrt. Verrückt.Natalia Murariu lässt ihren Körper von inneren Welten, von inneren Seelen-Zuständen erzählen. Musikalischer Gegenpol sind die elektronischen Klänge und Stimmeskapaden von Viola Kramer. Gemeinsam erzeugen beide eine poetische Spiegelfläche, in die die Betrachter hinein blicken, um sich darin zu erkennen: man sieht, was man darin sehen möchte und was man selbst darin erkennen kann. Es sind die eigenen Gedanken und Projektionen, ausgelöst durch das künstlerische Geschehen. Es findet ein transformierender Prozess statt, der einen bereichert entlässt, egal was man gerade eben gesehen und erlebt hat. Es ist eine Erinnerung an einen Moment im Leben erzeugt worden, in dem man sich und sein Leben intensiv gespürt hat.
Selbst ist die Fraumit Natalia Murariu (Körper) und Viola Kramer (Musik)